Saison 2018 / 2019
 
U15 Junioren
(C Jgd.1)
 
SG Ampermoos
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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C-Jugend in der "SG Ampermoos" – Frühjahr 2019

Auch in der Rückrunde spielen die Schöngeisinger Jungs weiterhin in der C1- und C2- Jugenden der "SG Ampermoos". Da leider die Schöngeisinger D-Jugend aufgelöst wurde, trainieren und spielen auch die übriggebliebenen D-Jugend Spieler in den C-Jugend Mannschaften. Die jungen Spieler haben sich gut integriert und verstärken unseren leicht geschrumpften Kader.

Nach fast absolvierter Rückrunde belegt die C1-Jugend den 3. Platz und die C2-Jugend den 8. Platz in der Tabelle. Höhepunkt war ein Samstag im Mai, als am Vormittag die C2-Jugend den favorisierten JFG Amperspitz in der letzten Minute mit 3:2 besiegten und am Nachmittag die C1-Mannschaft den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer FC Eichenau überraschend mit 2:1 schlug.

Pfingsten nahm unsere Spielgemeinschaft mit 2 Mannschaften (TSV Moorenweis und SC Schöngeising) am traditionellen Turnier in Mammendorf teil. Die Organisation der Verpflegung für die Jungs übernahm dabei der TSV Moorenweis. Da wir ein paar kurzfristiger Absagen wegen Verletzung oder Krankheit hatten, starteten wir das Pfingstturnier nur mit 22 Spielern. Mit den Veranstaltern wurde aber schon abgeklärt, dass wir Spieler unter den Mannschaften tauschen können. Das hohe Niveau im Turnier hatte zur Folge, dass beide Mannschaften bei vielen Spielen kaum eine Chance hatten. Aber die Hauptsache beim Pfingstturnier ist wie jedes Jahr das gemeinsame Erlebnis  und der Spaß am Fußball. Auch feierten wir so manchen Achtungserfolg. So verlor die C2 (SC Schöngeising) gegen den späteren Turnier-Zweiten Unterpfaffenhofen, in der letzten Sekunde durch ein Kopfballtor des riesigen Torwarts, unglücklich 1:0. Leider hatten wir während des Turniers viele kleinere Verletzungen, so dass wir am Ende nur noch 18 fitte Spieler zur Verfügung hatten. Ein ungünstiger Spielplan hatte zur Folge, dass wir 4 Spiele fast hintereinander hatten und manche Spieler fast durchgehend im Einsatz waren. Am Ende erkämpfte sich die C2 (SC Schöngeising) den 15. Platz und die C1 (TSV Moorenweis) den 13. Platz, beides im Elfmeterschießen.

Ich wünsche Allen - Gesundheit, Glück und Freude am Fußball.

Markus Elstner 

 

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Saison 2017 / 2018

30.06.2018      13.30   TSV Landsberg - SpVgg Wildenroth          

2:3

 

Letztes Punktspiel der Saison, in dem es für beide Mannschaften mit Blick auf die Tabellensituation um nichts mehr ging. Die Heimmannschaft stand auf dem vierten Tabellenplatz und war höchstens noch in der Lage, sich um einen Rang zu verbessern; die Gäste hatten auch rechnerisch keine Möglichkeit mehr, sich von den offiziell ausgewiesenen Abstiegsplätzen um einen Rang in die Region der Nichtabstiegsplätze zu retten. So entwickelte sich bei heißem Sommerwetter ein munteres Spiel, das auf Seiten der Gäste von ein paar personellen und taktischen Veränderungen geprägt war: die Dreierkette sollte diesmal sehr hoch stehen und v.a. die physisch starken Landsberger Spieler vom Tor weghalten; eine Viererkette vor der Abwehr sollte die Räume eng machen und den Gegner zu Ballverlusten und/oder unkontrollierten Pässen 'zwingen'. Genau diese beiden Strategien gingen während der ersten Halbzeit eigentlich richtig gut auf. Der sehr gut pfeifende Schiedsrichter ahndete so gut wie jede Abseitsstellung der Gastgeber konsequent und unterband damit entsprechend viele Landsberger Angriffe. Gleichzeitig war das Stören des Gegners im Mittelfeld oft erfolgreich, weswegen zahlreiche Aktionen der Heimmannschaft in der Vorwärtsbewegung umständlich wirkten. Freilich darf nicht verschwiegen werden, dass die Heimmannschaft trotz aller guten Defensivaktionen der Gäste zu einigen klaren Torchancen kam. V.a. nach Eckbällen und Freistößen wurde es für die Wildenrother ein ums andere mal gefährlich. Aber entweder vergaben die Landsberger Spieler ihre Chancen aus aussichtsreicher Position, oder der sehr gut aufgelegte Benedikt Asanger im Tor bekam noch einen Fuß oder eine Hand an den Ball und verhinderte so einen Rückstand. In der zweiten Hälfte änderte sich dann kurzzeitig das Bild: einen ihrer ersten Angriffe nach dem Seitenwechsel nutzten die Landsberger Spieler, um Überzahl im Wildenrother Strafraum herzustellen und  die sich daraus ergebende Torchance eiskalt zu verwerten. Ca. 8 Minuten später führte ein schöner Doppelpass aus dem Halbfeld in den Wildenrother Strafraum und der freigespielte Landsberger Spieler verwandelte abermals eiskalt zum 2:0 für die Gastgeber. Diese beiden Tore waren etwas ernüchternd, führten aber auf Seiten der Gäste nicht zum Verlassen der bisherigen Linie; im Gegenteil forcierten die Wildenrother nun ihrerseits das Offensivspiel – v.a. über den linken Flügel - und kamen nun selbst wiederholt gefährlich vor das Landsberger Tor. Nach einem Foulspiel im Strafraum der Gastgeber pfiff der Schiedsrichter zur Überraschung einiger Zuschauer Elfmeter, den der stark spielende Vitus Handke zum Anschlusstreffer verwandelte. Nur fünf Minuten später rollte ein Angriff abermals über die linke Seite in den Strafraum der Heimmannschaft, den der ebenfalls stark spielende Tristan Umkehrer nach schönem Solo zum Ausgleich abschloss. Und keine drei Minuten später ließ es sich der Justus Willenbücher nicht nehmen, nach einem schönen Paß durchs Zentrum im eins-gegen-eins gegen den Landsberger Torwart die Führung herzustellen. Das Spiel war innerhalb von nur 8 Minuten komplett gedreht. Die verbleibenden zehn Minuten wurden etwas hektischer, allerdings funktionierte bis zum Schluss sowohl die Abwehrkette als auch die Mittelfeldreihe der Wildenrother wieder so gut, dass es für die Landsberger zu keiner großen Torchance mehr reichte. Mit etwas Glück und v.a. mit einer bemerkenswert disziplinierten und auch äußerst couragierten Mannschaftsleistung haben die Gäste das Spiel durchaus verdient gewonnen. Das erfolgreiche Ende hätte der Mannschaft schon zur Anerkennung gereicht, wenn sie mit elf Mann auf dem Platz gestanden hätte; nachdem die Wildenrother den gerade beschriebenen Spielverlauf und das Endergebnis sogar in Unterzahl bzw. mit nur neun Mann herstellen konnten (siehe Bild), ist manch wohlwollender Betrachter sicher geneigt, ein dickes Kompliment für diesen Auftritt auszusprechen. Dieses letzte Spiel war unter den erwähnten Umständen doch noch ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss für eine v.a. in der Hinrunde äußerst schwierige Saison.

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23.06.2018      14.30   SpVgg Wildenroth – SC Maisach                

0:0

 

Es sollte für die C1 die letzte theoretische Chance sein, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Der Gegner war an diesem Tag die C1 aus Maisach - der unmittelbare Tabellennachbar auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Von Beginn an war es ein umkämpftes und teilweise auch eher zerfahrenes Spiel. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und stellten früh klar, dass und warum sie von allen Mannschaften in der Gruppe bis zum Zeitpunkt des 21. Spieltags die zweitmeisten gelben Karten (22) und auch die zweitmeisten Zeitstrafen (4) erhalten hatten. Der Ball lief selten über mehrere Stationen durch die eigenen Reihen, stattdessen prägten viele Zweikämpfe unter Zuhilfenahme erlaubter - und nicht selten auch unerlaubter - Körperteile die Szenerie im Mittelfeld und auf den Außenpositionen. Der insgesamt eigentlich recht gut pfeifende Schiedsrichter ließ in dieser Hinsicht relativ viel laufen, oder ahndete die zahlreichen 'harmlosen' Vergehen ohne persönliche Strafe, sodass ein Spielfluss, der diesen Namen auch verdient, über die gesamte Spielzeit nicht wirklich aufkommen wollte. Es war gewissermaßen eine logische Folge dieses Spiels, dass Torchancen auf beiden Seiten ein rares Gut blieben. Der geplant kontrollierte Spielaufbau aus der eigenen Hälfte wurde meistenteils gehemmt durch die gegnerische Präsenz und Physis, weswegen die Entscheidung viel öfter als ursprünglich angedacht zugunsten eines langen Schlages aus dem eigenen Strafraum ausfiel. Auch und v.a. deswegen blieb vieles dem Zufall nach einem glücklich gewonnenen 'zweiten Ball' nach langem Abstoss vorbehalten. Von den wenigen nennenswerten Szenen ereignete sich die erwähnenswerteste tatsächlich erst ganz kurz vor dem Ende des Spiels, als beide Mannschaften von einem torlosen Unentschieden als Endergebnis ausgehen konnten. Über eine der seltenen Kombinationen auf dem linken Flügel ergab sich ein Offensivpass in den freien Raum auf den Tristan Umkehrer, der dieses Zuspiel erlaufen und bis in den Strafraum von seinem Gegenspieler nicht entscheidend gestört werden konnte, um dann aber noch in buchstäblich letzter Sekunde vom Maisacher Torwart am Torerfolg gehindert zu werden - bezeichnend für das ganze Spiel.

 

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 SG Adelshofen/Landsberied/Jesenwang -  SpVgg Wildenroth                                

17.09.2017      10.30      

6:3

 

Die C1 ist noch nicht in der Punktspielserie angekommen! Gegentor nach Fehlpass aus dem eigenen Abstoß zum Gegner; Gegentor nach Fehlpass im Spielaufbau 20 Meter vor dem Tor; Gegentor nach Fehlpass im eigenen Strafraum aufgrund zu zögerlichem Entgegenkommen des Passempfängers; zwei Gegentore durch Abstauber des Gegners im Strafraum jeweils nach Eckball und Abprallern des Balles im Getümmel. Mindestens fünf der sechs Gegentore zugunsten der Gastgeber waren nicht nur vermeidbar sondern schlicht und ergreifend total überflüssig. Beide Mannschaften mit ähnlicher Spielanlage neutralisierten sich über weite Strecken bereits im Mittelfeld. Gefährliche Angriffe und Abschlüsse im Strafraum aus dem Spiel heraus waren dementsprechend selten. Umso frustrierender und auch ärgerlicher deswegen die Tatsache, dass der Heimmannschaft spielerisch überhaupt nichts Besonderes gelingen musste – es reichte an diesem Tag, auf krasse Fehler der Gäste zu warten und dann die Tore zu machen. Vollständig den sprichwörtlichen Zahn zogen die Spieler der Heimmannschaft den Wildenrothern durch ihr robustes Auftreten: hier ein Schubser, dort ein Rempeln, mal ein Ziehen, mal ein Stoßen – alles nicht unbedingt schön, geschweige denn 'nett', am Ende freilich wirksam; vor allem könnte man aber auch dazu sagen: der körperliche Einsatz war eben Ausdruck des größeren Willens, das Spiel für sich zu entscheiden. Ohne die Einstellung, den Ball unter Gegnerdruck mit Technik und körperlichem Einsatz zu behaupten, wird es gegen ambitionierte Gegner immer schwer. Den Schiedsrichter, der in solchen Spielen nie alle grenzwertigen Nickligkeiten sehen und ahnden kann, sachlich und ruhig auf die ein und andere Regelübertretung dieses oder jenes Spielers hinzuweisen, ist zudem nicht gänzlich verboten. Das letzte Indiz für die (noch) fehlende Cleverness der C1 lässt sich darin sehen, dass mit der schwindenden Aussicht auf einen erfolgreichen Spielausgang in der Vorwärtsbewegung ein weiteres Mal so gut wie jeder Ball in Dribblings durch die Mitte verlorenging. Besser postierte Spieler, zumal in der Breite des Feldes, wurden gar nicht mehr gesehen und/oder angespielt, der Teamauftritt reduzierte sich in der gegnerischen Hälfte auf eine Serie zum Scheitern verurteilter Einzelauftritte. Das letzte, was dann noch passieren sollte, sind Vorwürfe der Spieler untereinander. Aber wenn es nicht läuft, läuft es in vielerlei Hinsicht nicht. In dieses Bild passt auch, dass sich der Torwart (Benedikt Asanger) so stark verletzt, dass er nicht mehr weiterspielen kann!

Wenn man kurz von den krassen Fehlern absieht, die allen Gegentoren vorausgingen, war es ca. eine Stunde lang ein durchaus gelungener und vielversprechender Auftritt der Wildenrother: spielerisch auf Augenhöhe mit dem Gegner, besseres Aufbauspiel ohne viele unkontrollierte Schläge ins Feld, im Kombinationsspiel phasenweise sogar ein leichtes Übergewicht und mehr Spielanteile; wenn man die erwähnten Fehler berücksichtigt, das zusehends zum Erliegen kommende Zusammenspiel während der zweiten Hälfte in Rechnung stellt, und den obendrauf einsetzenden Mangel an Solidarität auf dem Spielfeld sieht, muss man jedoch zugeben, dass die Niederlage auch in dieser Höhe völlig verdient ist.